
Altersarmut und Pflegenotstand: Millionen Menschen fallen in Deutschland durchs Raster
Im Autoradio hörte ich gestern auf irgendeinem Infokanal einen Beitrag über eine alte Dame, die in Berlin unterhalb der „Armutsgrenze“ lebt.
Nun können Sie sagen, Armutsgrenze ist ein weiter Begriff. Als Armutsgrenze definiert der Gesetzgeber ein monatliches Einkommen von 1.314 Euro in einem Ein-Personen-Haushalt inklusive staatlicher Transferleistungen. Wenn Sie sich die Entwicklung der Mieten in Deutschland anschauen, besonders in den Ballungszentren, weiß ich nicht, wie manche Menschen das damit überhaupt schaffen können.
Aber zurück zu der Frau im Radio
Sie hat selber nichts zum Leben, oder sagen wir: sie lebt im wahrsten Sinne des Wortes von der Hand in den Mund. Mit lebhaften Worten schildert sie, dass sie zum Einkaufen noch 5 Euro hat. „Im Edeka“ gebe es gerade Bananen im Angebot, die würde sie gern kaufen, weil da Vitamine drin sind. Und sie brauche auch wieder einen Sack Kartoffeln. Andererseits habe sie übermorgen Geburtstag und möchte ihren wenigen Freunden Kaffee und Kuchen spendieren. Und damit sie sich das leisten könne, verzichtet sie eben auf die Bananen und die Kartoffeln.
Mit schnürt es die Kehle zu, wenn ich sowas höre.
Ich weiß nichts über diese Frau, habe auch ihren Namen wieder vergessen. Was hat sie für ein Leben gehabt? Hat sie hart gearbeitet? Hat sie Kinder großgezogen? Hat sie Enkel? Es wurde erwähnt in dem Beitrag, dass sie sich in einer Berliner Sozialinitiative engagiert – einer von wahrscheinlich Tausenden.
Ich bin Lichtjahre davon entfernt, den Sozialismus für die Lösung von Armutsproblemen zu halten.
Sozialismus führt immer in Armut, weil es die Leistungsbereitschaft der Menschen vermindert, und weil es das Verlangen vieler Menschen, gleichzeitig mehr und immer mehr zu wollen, deckelt, auch mit Zwang. Jeder nimmt sich nur das aus dem großen (gesellschaftlichen) Topf heraus, was er oder sie braucht. Und gleichzeitig leistet jeder vorbildlich alles, was er oder sie kann, für das Kollektiv. Wie absurd ist das? Niemals wird das funktionieren. Weil es der Natur des Menschen widerspricht.
Doch andererseits funktioniert es ja auch nicht (mehr)
Altersarmut ist ein großes Thema in Deutschland.
Ungefähr 3,5 Millionen Menschen ab 65 Jahren sind von Armut bedroht, sagen die Statistiker. Leben in Armut – sage ich. Das sind fast 20 Prozent der Rentner, Frauen mehr als Männer. Und wie viele ältere Menschen machen sich zurecht Sorgen, wie sie die Zielgerade ihres Lebens überstehen sollen? Klar, wenn Sie 5000 Euro oder mehr im Monat verballern können, drehen Sie die Musik lauter und singen mit Udo Jürgens „Mit 66 Jahren, da fängt das Leben an…“ Aber, wer kann das denn?
Der Pflegebedarf in Deutschland ist ein riesiges Thema, die Beschäftigten werden schlecht bezahlt. Letztens postete jemand auf Facebook ein Foto von der Mahlzeit, die man seinem Angehörigen im Pflegeheim vorgesetzt hatte – trockenes Toastbrot, eine Scheibe Käse, ein Gürkchen, Zellophanfolie drüber. Daneben ein Tasse mit Tee, Teebeutel hing noch drin. Ist das unsere Zukunft?
In diesen Tagen haben wir alle lernen müssen, wie einfach es im Grunde ist, mal eben ein paar Hundert MILLIARDEN Euro auf die Beine zu stellen, wenn politischer Wille da ist. Und Brücken, Straßen und Schulen sind in einem bemitleidenden Zustand in unserem Land – weil die Politik auch hier versagt hat. So wie bei der Landesverteidigung, bei unseren Streitkräften, wo jetzt in fünf Jahren das aufgeholt werden soll, was in den 25 Jahren vorher verschlampt wurde.
Es ist ein selten ausgesprochener Skandal, wie eines der wohlhabendsten Länder auf der Welt mit seinen Alten umgeht. Und ein menschenwürdiges Altwerden nach einem arbeitsreichen Leben – das ist wirklich wichtiger als Klimaschutz und Genderforschung. Geld ist reichlich verfügbar, aber wo ist der politische Wille dieses Staates, eine seiner wichtigsten Kernaufgaben zu bewältigen?
Lieber Klaus, vor der Wahl hast du quasi täglich und sehr laut die Werbetrommel für deinen Kanzler Friedrich Merz gerührt. Er steht für einen Politikwechsel, hast du gesagt. Er macht alles anders und besser und ist die einzige echte Chance für unser Land, hast du gesagt.
Und dabei hast du eines vergessen und trotz vieler Mahner hier im Kommentarbereich auch konsequent nicht hören wollen: Es war die CDU, die dieses Land an den Abrund und darüber hinaus getrieben hat. Es war die gleiche CDU, die 2015 jedem Menschen dieser Erde Zugang zu unseren Sozialkassen und unserem Volksvermögen gesichert hat. Es war auch deine CDU, die sich seit Jahrzehnten weigert das längst gescheiterte Rentensystem zu reformieren. Die Alterspyramide steht seit den frühen 90er bereits auf dem Kopf und jeder logisch denkende Mensch mit einem IQ im zweistelligen Bereich konnte erkennen, dass es einem Steuerzahler nicht möglich sein wird, die Rente für mehr als einen Rentner zu erwirtschaften.
Ich bin, verglichen mit vielen Anderen hier im Blog ein relativ junger Mensch und ich beginne einen Groll gegen deine Generation zu hegen! Ihr habt gelebt wie die Maden im Speck und habt die Goldenen- ja sogar die Platinjahre der Wirtschaft miterlebt. Daneben sind eure Renten im Grundsatz noch gesichert und ihr könnt mit spätestens 65 in Rente gehen (wobei in meinem Umfeld qausi niemand wirklich bis 65 gearbeitet hat und alle „ehr“ gegangen sind). Die heutigen Rentner sind bei Renteneintritt zu großen Teilen fit wie die Turnschuhe und haben noch mindestens ein Jahrzehnt um mit Wohnmobilen durch Europa zu tingeln und ein paar (verdiente) schöne Jahre zusammen zu erleben.
Und jetzt besitzt deine Generation die Frechheit meine und alle nachfolgenden Generationen dazu zu verdammen, eure Bierdeckel abzubezahlen – und zu diesem Zweck länger zu Arbeiten. Daneben wird für unsere Rente nichts übrig sein, das Reisen für uns unbezahlbar und die Lebenserwartung sinkt bereits wieder, weil die medizinische Versorgung aus Kostengründen ebenfalls heruntergefahren werden muss.
Euer Wohlstand war maßgeblich durch eure Arbeit UND die Zahlungen der nachfolgenden Generation gesichert. Wir erleben bereits jetzt einen Wohlstandsverlust und nachfolgend wird es nicht sehr viele Nettozahler geben, weshalb wir bereits jetzt zusätzlich für uns selbst vorsorgen müssen, um nicht wie die Oma in deinem Beispiel zu enden.
Die beschlossene Staatsverschuldung – entschuldigung, dass „Sondervermögen“, ist nichts anderes, als Diebstahl bei den kommenden Generationen weil die Rekordeinnahmen der Vergangenheit von euch veruntreut wurden! Ich fühle mich belogen und betrogen und ich bin nicht gewillt eure Zeche zu zahlen und auf all das zu verzichten, was für euch so selbstverständlich gewesen ist! Es ist zu einfach sich mit Krediten aus der selbst verschuldeten misere zu helfen, wohl wissend, dass man selbst derjenige war, der die Fehler in der Vergangenheit begangen hat und dass man nicht miterleben wird, wie der Kredit wieder abbezahlt werden muss.
Als Privatperson wäre ich unter diesen Bedingungen nicht Kreditwürdig und ein Staat sollte das ebenfalls nicht sein! Die Machtbesessenheit von Friedrich Merz gepaart mit seinen Verbindungen zum Kreditgeber ist nicht nur moralisch verwerflich, sie ist ein Verbrechen an all denen, die künftig ehrlicher Arbeit in diesem Land nachgehen.
Ich habe die Schnauze gestrichen voll und verachte diese Politik. Soll doch Putin kommen uns sich Deutschland holen – keine Sekunde würde ich kämpfen denn es könnte eigentlich nur besser werden in diesem Land!
Ihren Frust kann ich gut verstehen. Leider sind nicht alle Altersgenossen von Ihnen so clever , das Desaster zu erkennen.
Die große Mehrheit der Bürger hat mitgemacht. Sie haben jahrelang CDU gewählt. Sie haben Willkommensorgien für Zuwanderer aus aller Welt veranstaltet, sie haben die Propaganda gegen Kritiker und vermeintlich Rechtsradikale, gegen „Rassisten“ und „Homophobe“ nicht durchschaut. Sie sind für die „Rettung des Klimas“, gegen die „Nazis“ und „Querdenker“ auf die Straße gegangen.
Sie finden die Lohnforderungen von Verdi und die ständigen Streiks in Ordnung. Sie rebellieren nicht gegen über 200 Gender-Lehrstühle und Transmaßnahmen auf Kosten der Krankenkassen.
Von der illegalen Migration gar nicht zu sprechen. Wieviele Millionen füttern wir seit Jahren durch? Wieviele werden noch kommen?
Sie huinterfragen nicht die Ukraine-Hilfe?
Sie regen sich nicht auf, wenn Minister Friseure, Kosmetikerinnen und Fotografen auf Steuerzahlerkosten beschäftigen.
Wie blöd sind wir eigentlich?
Merkt denn niemand, daß ein System dahinter steckt, mit Angst die Massen gefügig zu machen und ihnen das Geld aus der Tasche zu ziehen?
Angst vor der Klimakatastrophe, Angst vor dem Virus, Angst vor Putin, und erneut Angst vor dem Klimawandel!
Selbst jetzt hört man wenig Kritik an den unverschämten Schuldenorgien des Kanzlerkandidaten, der alle (!) Wahlversprechen auf den Müll entsorgt hat und noch nicht mal sicher sein kann, daß er sein Traumziel erreicht.
@Martin Ludwig,
auch wenn Du es immer wiederholst…
Lieber Klaus, vor der Wahl hast du quasi täglich und sehr laut die Werbetrommel für deinen Kanzler Friedrich Merz gerührt.
Ich habe nicht die Werbetrommel für irgendwen gerührt, und Friedrich Merz ist auch nicht „mein Kanzler“.
Ich habe vor der Wahl begründet, weshalb ich nach 16 Jahren erstmals wieder die CDU wählen werde. Was Du oder die anderen hier machen, ist eure Sache. Wer seine Stimme an die AfD verschenkt hat – fein. Das ist Demokratie.
Klaus
Warum meinst du, dass eine Stimme an die AfD verschenkt wäre? Ist die Rolle der Opposition nicht ebenso wichtig, wie ein unabhängige Gerichte und Journalisten?
Gerade mit der Sperrminorität und der Möglichkeit zur Veranlassung der Überprüfung der Rechtmäßigkeit von Beschlüssen und Gesetzen haben nicht Regierungsparteien in Deutschland ein mächtiges und wichtiges Werkzeug an der Hand. Je stärker die Opposition dabei insgesamt ist, desto mehr kann sie das politische Geschehen lenken und beeinflussen. Entsprechend sehe ich eine starke AfD gerne in der Rolle der Opposition und halte es für gut und richtig, dass es diese Möglichkeiten in unserer Demokratie so gibt.
Was Herrn Merz angeht, kopiere ich hier mal zwei Aussagen aus jüngster Vergangenheit, die meiner Meinung nach einen ehr werbenden Charakter haben oder hatten und leider schlecht gealter sind:
„Merz hat bewiesen, dass er mutig und konsequent auftreten, vor allem aber handeln kann.
Der Mann kann Kanzler“
„ich bin zwar nicht Friedrich Merz, aber ich begleite ihn mit einer gewissen Offenheit. Deshalb wage ich mich mal an Antworten:
Friedrich, wie hältst Du es mit der Schuldenbremse?
BEHALTEN
…
Wie sollen die linken Gruppierungen, die sich vor den Karren von Antifa und Konsorten spannen lassen, eingefangen werden? Soll das die nächsten 4 Jahre so weiter gehen?
NEIN, denen wird massiv der Geldhahn zugedreht“
Von Schuldenbremse zu Schuldenorgie, inklusive entschärfung der Fragen nach den NGO’s und 100 Milliarden zusätzliche Euro für Klima-Gedöns und damit auch Antifa und Konsorten.
Der Mann kann Kanzler, mindestens so gut wie Frau Bärbock den ihr vom Fritzchen versprochenen Job bei der UN – ich meine, wer braucht für sowas schon eine Qualifikation oder gar englische Sprachkenntnisse 😉
Von der gescheiterten Ampel zur aufgestockten Ampel 2.0.
Es wäre im Nachhinein besser gewesen, noch ein Jahr Ampel mit Scholz durchzuhalten als dieses Trauerspiel mit bösem Ende anzugehen.
Der Kelle Klaus & Merzelpropaganda?
Nöö – er doch nicht!
Das „Friedrich Merz ist gut“ und sonstige weitere Lobgesänge sind ihm „kostenlos (???) und unverbindlich“ nur mal so rausgerutscht?
Ach was:
Nach dem Werteunionausflug und euphorischen Statements – z. B., am 20.01.2024:
„In Erfurt weht der Mantel der Geschichte, die WerteUnion wird zur christdemokratischen Partei“, hat er irgendwann (neue Kommanditisten?) kalte Füße bekommen und die Jolle musste rechtzeitig wieder in den CDU-Wind gedreht werden, um ab Herbst 2024 einen günstigen Ankerplatz zu erreichen.
Wenn da nur nicht die unberechenbaren Merzwinde gewesen wären:
Da staunt selbst ein Klaubautermann,
Wie schnell sich’s Fritzchen drehen kann.
Un nu liejen se leckjeschlagen auf d’r Seiten:
Jolle & Kapt. Klaus.
Etwas zur Nachtstunde – leicht abgewandelt:
„Kaum sind wir heimisch einem Lebenskreise
Und traulich eingewohnt, so droht Erschlaffen,
Nur wer bereit zu Aufbruch ist und Reise,
Mag lähmender Gewöhnung sich entraffen.
* Denn jedem Anfang wohnt ein Zauber inne“
@Martin Ludwig,
wenn ich einschätze, dass „der Mann Kanzler kann“, bin ich doch nicht in Haftung für das, was er dann tut. Ich bin genauso fassungslos über den verlauf der Koalitionsverhandlungen wie die meisten, wahrscheinlich alle hier. Dennoch denke ich weiter, dass „der Mann Kanzler kann“. Leider ist unser aller politisches Schicksal mit der SPD verbunden, und das ist nicht gut. Ich hatte von einer Pistorius-SPD mehr staatsbürgerliche Verantwortung erwartet..
kk
„ Dennoch denke ich weiter, dass „der Mann Kanzler kann“.
EBEN genau DAS KANN er NICHT !
„ Leider ist unser aller politisches Schicksal mit der SPD verbunden, und das ist nicht gut.“
Ach, und WARUM ist es das ?
Weil Friedrich Merz so ein genialer Verhandler ?
Weil die bösen, blsen Sozis ihn GEZWUNGEN haben ??
Ich empfehle dringend, NIUS von heute morgen anzuschauen.
U.a. Alexander Kissler bringt es auf den Punkt.
Übrigens:
Soeben habe ich einen Artikel zu einem heute von Friedrich Merz gegebenen Interview gelesen.
Darin heißt es bzgl. seiner 180°-Wende u.a.:
„Merz räumte ein, die Vorwürfe seien „nicht aus der Luft gegriffen“. Aber er habe die Frage sorgfältig abgewogen. Merz wörtlich: „Ich weiß, dass ich einen sehr hohen Kredit in Anspruch genommen habe, auch was meine persönliche Glaubwürdigkeit betrifft.“
Die Entscheidung dafür stoße in den eigenen Reihen auch auf Kritik, aber im Ausland würden die Maßnahmen gefeiert. Die Union stehe weiterhin nicht für eine Fortsetzung rot-grüner Politik zur Verfügung.
…
Merz betonte auch von sich aus, dass im Sondierungspapier ja eine „sehr weitreichende Korrektur“ der Migrationspolitik vorgesehen sei. Wie weitreichend die ist, darüber gibt es allerdings noch Debatten. Denn die SPD will die in dem Papier erwähnten Zurückweisungen von Asylbewerbern an den Grenzen nur durchführen, wenn die europäischen Nachbarn einverstanden sind – ein eher unrealistisches Szenario. Merz ist dennoch zuversichtlich, „dass wir mit den Sozialdemokraten weiterkommen“.“
Sorry Herr Kelle, aber aktuell befinde ich mich in einem nicht enden wollenden Lachkrampf …
@ Klaus Kelle
Den Vorwurf, bei Wahl der AfD eine nutzlose Stimme verschenkt zu haben, machen nicht nur Sie, Herr Kelle, sondern auch Thorsten Frei, der parlamentarische Geschäftsführer der Bundestagsfraktion CDU/CSU.
Dieser Vorwurf zeigt ein bedenkliches Verständnis von Wahlen. Der Wähler soll frei entscheiden, wem er vertraut und wem er nicht vertraut. Jede Stimme sollte zählen, egal für welche Partei.
Daß die nicht verbotene AfD und mit ihr deren Wähler von allen anderen Parteien an der politischen Arbeit gehindert wird, ist nicht demokratisch.
Wer aus diesem Grund darauf verzichtet, die AfD zu wählen, geht diesen „Nicht-Demokraten“ auf den Leim.
Es wäre ein Zeichen der Aufgabe und der Schwäche.
Wir sollten uns ein Beispiel an Wählern in den Ländern nehmen, in denen Parteien noch größeren Schikanen unterzogen werden, als es bei uns zur Zeit der Fall ist.
Und woran liegt es daß die Stimme angeblich „verschenkt“ wurde?
Nein, ganz und gar nicht am Wähler, dieser hat nach seiner Einschätzung durchaus richtig gehandelt, jedenfalls richtiger als der Großteil der anderen Wähler.
Sondern einzig und allein an der Blackrockerbande die lieber mit Hurra und Trompeten mit den Spezialdämokraken und den rotzGrünschnäbeln korrumpieren als mit der einzigen konservativen und zugleich zweitgrößten Fraktion an einem Strang für das Land zu ziehen dem sie – eigentlich! – geschworen haben Schaden davon abzuwenden.
So etwas nennt man auch Eidsbruch oder Verrat.
Und ob die Stimme wirklich verschenkt war ist langfristig zu bezweifeln – zwar hat sie jetzt keine unmittelbare Wirkung, aber sie hat verhindert daß die Blackrockerbande ungehindert ganz allein schalten, walten und blenden konnte, und sich daher nun gezwungen sah den Verrat ganz öffentlich sichtbar und unverhohlen zu begehen. Das Ergebnis davon wird sich bei den nächsten Wahlen deutlich zeigen, wer davon profitiert ist leicht vorherzusagen.
Liebe Frau Dr. Königs-Albrecht,
Ihre zahlreichen Kommentare zu lesen, ist eine Wohltat.
Als langjährige CDU-Wählerin kann ich mich mit all‘ Ihren darin geäußerten Ansichten identifizieren.
Sie bringen es mutig auf den Punkt.
Und: Spätestens seit Merkels „Wir schaffen das“ und „Die Wahl muß rückgängig gemacht werden“ sowie „Ehe für Alle“ kommt für mich nur noch die Alternative für Deutschland in Frage.
@Klaus Kelle
Die Stimmen für die AfD sind keinesfalls „verschenkt“. Der Begriff schenken setzt eine gewisse Freiwilligkeit seitens des Gebers voraus, die aber nicht gegeben ist.
Sie wurden der Partei und den Wählern vielmehr von den etablierten Parteien gestohlen bzw. in einem Anfall von politischem Vandalismus zerstört.
„Verschenkt“ sind die Stimmen für Parteien, die seit Jahren nicht im Bundestag sitzen und vermutlich auch nicht hineinkommen werden, da dermaßen deutlich unterhalb der 5%-Hürde wie all die Kleinen, die „unter ferner liefen“ zusammengerührt sind wie die Werteunion z.B..
Aber auch das könnte sich ändern.
Ich korrigiere bzw. ergänze:
„Verschenkt“ sind – zumindest bei der letzten Bundestagswahl – ALLE Stimmen für CDU/ CSU !
Die alte Weisheit „wie gewählt, so geliefert“ trifft nicht mehr zu.
Seit Neuestem gilt „versprochen – gewählt – belogen, betrogen, verarscht“.
Danke Friedrich Merz, danke CDU/ CSU !
@H.K.
👍👍👍👍👍
@ Achim Koester
Danke für die Zustimmung.
Haben Sie heute NIUS gesehen?
Da wird ganz offen über die Möglichkeit gesprochen, daß Merz gar nicht Kanzler werden soll, sondern daß die SPD mit Grün*/-/:/_/•/Innen und Mauerschützenpartei eine Minderheitsregierung unter Klingbeil, Pistorius ( oder Esken ? ) bilden könnte.
Genügend Kohle haben sie ja nun, was braucht es da noch einen ( ehemals ) schwarzen Kanzler ?!
@H.K.
Ja, ich lese NIUS regelmäßig und dieses Szenario habe ich auch schon befürchtet. Solange aber Rot+Grün+Links ca. 26% Stimmanteile, also weniger als die Unionsparteien, und erst recht weniger als Union und AfD zusammen aufweisen, frage ich mich, wie sie damit Mehrheiten zusammenbringen wollen. Aber gut, man weiß ja nicht, welches Erpressungspotential die noch im Köcher haben.
Ach, Friedrich Merz wird auch der „1 Mio Neubürger pro Jahr“ zustimmen, Hauptsache, er sitzt in Merkels Büro …
Lieber Herr Ludwig,
bei sehr vielen, wenn nicht der absoluten Mehrheit, Ihrer Kommentare stimme ich Ihnen bzw. Ihren Aussagen sehr deutlich zu.
So auch bei vielen Punkten dieses Beitrages.
Etwas Wasser muß ich aber doch in diesen Wein schütten:
Der Vorwurf an Klaus Kelle bzw. „seine Generation“ ( die im Grunde auch meine ist ), ER bzw. WIR hätten quasi das Buffett abgeräumt und Ihnen und Ihrer Generation nur leere Teller hinterlassen, kann ich so zweifellos nicht stehen lassen.
Abgesehen davon, daß es „DIE Deutschen“ m.E. genauso wenig gibt wie „DEINE Generation“, gebe ich Ihnen zwar recht, daß meine/ unsere Generation ( ca. 60-70 ) in einem System groß geworden ist, in dem SPD und CDU/CSU sich bei nahezu jeder Wahl quasi die Klinke in die Hand gegeben haben, da beide Parteien sich stets im Bereich 30-40+ % befanden.
Mal regierte der Eine mit den Grünen oder der Andere mit der FDP, aber im Grunde befanden sich beide „Volksparteien“ – im Bund – in einem gewissen „Gleichgewicht“.
Dieses Gleichgewicht hat sich in den letzten ca. 10, 12 Jahren „verschoben“. Inzwischen ist „Volkspartei“ oder „Große Koalition“, wenn einer bei 16 % liegt.
Im Grunde begann die Verschiebung schon 2011 mit der de iure Aussetzung, de facto aber Abschaffung der Wehrpflicht.
Es war die UNION unter Federführung von zu Guttenberg, die die Bundeswehr in die Tonne gehauen hat, einhergehend mit der Abschaffung des Zivildienstes, der für viele Betroffene sicher mitunter, beileibe aber nicht für Alle ein Zuckerschlecken war.
Ich habe bereits 2011 die Abschaffung der Wehrpflicht und ( damit verbunden ) des Zivildienstes für einen eklatanten Fehler gehalten.
Die Folgen für die Sicherheit unseres Landes sowie für die „jungen Männer“ unseres Landes muß ich Ihnen als – wenn ich richtig informiert bin – Reserveoffizier nicht erklären.
Daß sich trotzdem mancher wunderte, warum denn bloß kein „Zivi“ mehr im Krankenhaus, Altenheim, für Behinderte oder sonst wen mehr da war, verwunderte nicht wirklich. Nur die, die offenbar ihren Kopf im Sandkasten verbuddelt hatten.
Unter unserer „alternativlosen“ Kanzlerin, „Mutti“ ( WER hat nur DIESEN Begriff für die Dame eingeführt ?? ) rutschte das ganze Land immer und immer weiter nach links, wobei die CDU immer weiter „ergrünte“ und die Grün*/-/:/_/•/Innen sogar links überholte.
Die Sympathien von „Mutti“ für alles Grün-Links-Rot-Woke waren nicht übersehbar.
Rin in die Kartoffeln, raus aus den Kartoffeln.
Politik, wirklich wichtige Entscheidungen, wurden von Stimmungen und Trends abhängig gemacht.
Dieses Land hatte m.E. noch nie ein Einnahmenproblem, sondern ein immer weiter zunehmendes AUSGABEN-Problem.
Wer Fahrradwege in Peru, E-Riksha-Führerscheine in Asien, Programme für „feministische Maskulinität in Afrika“ und Öko-Projekte für leere Hühnerställe in China sowie U-Bahn-Projekte in Indien mit deutschen Steuergeldern in Milliardenhöhe finanziert, darf sich nicht wundern, wenn ein Schildbürgerstreich den anderen jagt.
Ich stehe jedesmal fassungslos da, wenn ich sehe, daß ein – gut, sprich „normal“ gekleideter – Älterer quasi kopfüber in Mülltonnen nach Pfandflaschen oder gedankenlos weggeworfenen Lebensmitteln sucht.
Es ist schlicht und einfach eine Schande, wie dieses Land, der Staat, wie WIR ( ! ) mit denen, die Deutschland aufgebaut haben, umgeht.
Es ist alles, wirklich ALLES, völlig UNLOGISCH, was derzeit ( also ca. seit 2015 ) hier abgeht.
Und ich gebe auch zu, daß ich das, was die Union, zuvorderst Friedrich Merz, seit dem 23.02.2025 so alles tut und sagt, dazu geeignet ist, sich in einem schlechten, dummerweise nicht enden wollenden, Alptraum zu wähnen.
Aber:
Die Generation von Klaus Kelle, „meine“, „unsere“ Generation, hat keinesfalls das Buffett abgeräumt.
Es gab und gibt zweifellos eine „Polit-Elite“, die sich ausschließlich in ihrer „Blase“ bewegt und „das Volk“ überhaupt nicht mehr versteht.
Nur: die, die mit 22, 23 Jahren fünfstellige Gehälter als Abgeordnet*/-/:/_/•/Innen einstreichen, obwohl sie nicht einmal einen Beruf erlernt oder ein Studium abgeschlossen haben, sind nicht die Regel.
Es krankt m.E. am gesamten System.
Es gehören immer ZWEI Seiten dazu: die EINEN, die MACHEN, und die ANDEREN, die MACHEN LASSEN und nicht protestieren.
Man mag Wolfgang Grupp ( Sie wissen schon: den mit dem „Affen“ ) mögen, schätzen oder hassen:
Er hat eindeutig recht, wenn er fordert, daß nicht nur Manager, sondern auch POLITIKER für ihre ( Un-) Taten einstehen müssen – incl. ihrem PRIVATVERMÖGEN.
Dazu gehört auch, daß unfähigen Politikern ihre über die Maßen üppigen Pensionen gestrichen werden können.
( Wozu braucht „Mutti“ ein Heer von Mitarbeiter*/-/:/_/•/Innen, Büros, Bodyguards, Fahrbereitschaft und ihre Zuppelfrisur zahlt „der Staat“, also WIR, auch noch ?! ).
In diesem Land kann ein Politiker mit Koks erwischt werden, auf den Bundestagsklos werden Koksreste gefunden, Rücktritte von Politikern kommen quasi nicht mehr in Frage.
Sie machen ALLE, was sie wollen.
Und das Volk steht daneben und schaut zu.
DAS werfe ich nicht nur MEINER, „UNSERER“ Generation vor, sondern uns ALLEN.
Und daß sich ein Friedrich Merz nicht entblödet, Grün*/-/:/_/•/Innen und Kommunisten in den Allerwertesten zu kriechen, bis zum Anschlag, und „seine Wähler“ in einer Art verarscht ( Entschuldigung ! ), die ihresgleichen sucht, wird sicher nicht zum Wohle dieses Landes und zur Stabilität von Moral, Anstand und Ansehen in der Welt beitragen.
Man fragt sich, wie ein Trump, ein Putin oder ein Xi mit einem solchen „Bundeskanzler“ umgehen.
Der Mann und die CDU, auch die CSU, sind fertig.
Sie wissen es nur noch nicht – oder sie wollen es nicht begreifen – wie so Vieles.
Einspruch!
Die Aussetzung der Wehrpflicht war kein Fehler der dem Koppi-Paste-Guttenberg anzulasten ist. Im Gegenteil, es war die längst überfällige Konseqeunz daraus daß damals nur noch eine kleine Minderheit jedes Jahrgangs überhaupt irgendeinen Pflichtdienst für den Staat getätigt hat, die sogenannte Wehrgerechtigkeit war damals schon seit Jahren nur noch ein leerer Papiertiger.
Und die Gesamtentwicklung ist ein gesamtgesellschaftliches Problem an dem praktisch sämtliche Altersgruppen alle Millieus nicht unschuldig sind, hat man sich doch faul und bequem darauf verlassen daß alles von Selbst gut gehen wird:
Geiz ist geil, Sicherheit schenkt die USA, Benzin sprudelt aus Arabien, billiges Gas kommt aus Sibirien, Freiheit und Demokratie pflegt sich von alleine, Diplomatie kann man mit D-Mark abzahlen, Multikulti ist Pizza, Döner und Frühlingsrolle, der Strom kommt aus der Steckdose und das Essen aus dem Supermarkt (heute: Lieferdienst), Wissen kommt aus dem Internet, der Geist aus der Maschine und denken tut der Computer.
Angefangen hat das schon in den biederen 50ern, die Segnungen der Konsum- und Wegwerfgesellschaft führten leider vor allem dazu daß man das was über Jahrhunderte mühsam angesammelt wurde leichtfertig und vielfach kaum reversibel über Bord geworfen hatte.
Waren die Generationen davor schlauer? Vermutlich nicht, aber sie hatten nicht die Versuchungen und Möglichkeiten der „modernen“ Zeit.
Ja, die „Wehrgerechtigkeit“ …
„Wenn der Bauer nicht schwimmen kann, liegt‘s an der Badehose“.
Es ist bzw war – wie fast immer – eine Frage des Wollens oder besser Nicht-Wollens.
Ich erinnere mich sehr gut an die „T“‘s, die „Tauglichkeitsgrade“.
Zunächst – wie in der Schule – 1-6, später kam 7 dazu.
Wer „T3“ bekam, hatte im dümmsten Fall eine Brille, Plattfüße und war damit nicjt „geeignet“, Deutschland zu verteidigen.
Wie bei medizinischen „Grenzwerten“ für Blutdruck, Herzschlag etc. etc.. etc. wurde quasi „nach Gusto“ hin- und her-geschoben, wie man es gerade brauchte.
Erst sehr viel später wurde def „T7“ eingeführt, der dazu führte, daß der „Delinquent“ zwar für Kampf- und Verteidigungsmaßnahmen „ungeeignet“ war, aber durchaus für Innendienst ( „Schreibstube“ u.ä. ) eingesetzt werden konnte.
Wenn man ( frau auch ) gewollt hätte, wäre die Wehrpflicht weitergelaufen.
Man WOLLTE sie nicht mehr, und der „coole“ zu Guttenberg kam sich mächtig „in“ vorkam.
Wie Sie sich sicher erinnern, wurde auch an der Dauer des Wehrdienstes immer wieder hin- und hergedreht.
Es war einfach nicht mehr „cool“, „zum Bund“ zu gehen.
Leider hat der fränkische Baron nicht daran gedacht, etwas weiter zu denken.
Und wenn er heute wiederum „cool und lässig“, mit Dreitagebart, Handgelenksbändchen undnin Jeans und Sneakers durch die Talkshows tingelt, fragt man ( nein. ICH frage MICH ) wie man DEM Mann die Äußere Sicherheit Deutschlands anvertrauen konnte.
Zumindest war er ( Stabs- ? ) Unteroffizier bei den Gebirgsjägern, soweit ich weiß.
Der jetzige Inhaber der „Äußeren Sicherheit“ war Fahrer des Kommandeurs und wurde nach zahlreichen Wehrübungen „Obergefreiter“.
( Sein ( bis vor kurzem ) US-Pendant Lloyd Austin hatte immerhin den höchsten militärischen Dienstgrad der Streitkräfte der Vereinigten Staaten inne ).
Was die „Zivis“ angeht: Wirklich „gerecht“ wäre damals wie heute gewesen, Männlein wie Weiblein und selbstverständlich auch „Diverse“ einzuberufen und nach ihren Fähigkeiten einzusetzen.
„Geht nicht, gibt‘s nicht“ – siehe Israel.
Also:
Einspruch – teilweise – angenommen.
😉
Oh ja, die „T“-Grade. Zu meiner Zeit war es schon so weit daß es gereicht hat täglich eine Schachtel Kippen zu rauchen um wegen Atemschwäche als untauglich eingestuft zu werden. Drogenkonsumenten hatten gute Aussicht sofort ausgesondert zu werden, da ging die Phase der Hippies nahtlos in die der Hiphopper über was die Verbreitung des sedierenden Stinkkrauts anging.
Zu ihrer guten Zusammenfassung sind noch zwei weitere Aspekte hinzuzufügen:
Einmal war in den 90ern nach dem Zusammenbruch des Ostblocks und Irak- wie Jugoslawienkrieg die hiesige Gesellschaft samt Politik völlig orientierungslos was die Rolle der Bundeswehr in der plözlichen neuen (Un-)Ordnung ist. Auslandseinsatz oder nicht war ein riesiges Thema.
Und zugleich waren damals die Stimmen besonders laut die Schulzeitverkürzung (später: G8) forderten und den Nachwuchs am liebsten schon von der Wiege an in der Wirtschaft tätig sehen wollten, auch denen war das aus ihrer Sicht verlorene Jahr Dienst für den Staat ein Dorn im Auge.
@.TS.
Die Wehrpflicht widersprach eindeutig Art 3 Abs. 2+3. Sie wurde lediglich 1968 durch einen Trick, den Art. 12a, ausgehebelt. Ja, schon früher sind Politiker mit de, GG trickreich umgegangen.
Ein Volk, ein Land, das weder seine Grenzen sichern noch Soldaten zu seiner Verteidigung aufstellen kann, dafür aber ernsthaft glaubt, „DAS Klima“ retten zu können, sollte sich vielleicht besser „abmelden“.
Und wenn selbst in der „heldenhaften“ Ukraine die Soldaten inzwischen von der Straße geholt und an die Front zwangsverfrachtet werden, kann man sich in etwa vorstellen, wie eine Neu- oder Wiederauflage der Wehrpflicht bei uns ablaufen würde.
🌻🥳🌈
@ Martin Ludwig
…ich beginne einen Groll gegen deine Generation zu hegen! Ihr habt gelebt wie die Maden im Speck und habt die Goldenen- ja sogar die Platinjahre der Wirtschaft miterlebt.
Klagen und Zuweisungen wohl kommen immer an. Mein Vater, „Mitglied“ dieser goldenen Generation, begann 1968 mit 15 Jahren eine Elektrikerlehre auf der Baustelle, aber nicht in seinem Dorf, sondern 200 km entfernt in der Großstadt. Da wohnte er im Heim mit ca. 300 Anderen Lehrlingen im 4 Bettzimmer, um 7 Uhr musste er auf der Baustelle sein, soll heißen, mindestens eine halbe Stunde vorher aufbrechen. Und oft arbeiteteen die Monture im Akkord, und wehe wenn die Lehrlinge da nicht mithielten. Monatverdient war im 1. Lehrjahr 70 DM – davon ging schon ein Drittel für die Fahrten drauf. Um 22 Uhr mussten alle unter 18 im Bett liegen, es gab einen tägl. Stubendurchgang. Essen war nicht von erlesener Qualität, im Vergleich zur Bundeswehr, die er 6 Monate nach der Ausbildung musste. Das waren dann schon mal 5 Jahre „wie die Maden im Speck“ – bestimmt waren es bei Ihnen schlechter! Danach bei einem kleinen Betrieb mit max. 6 MA eine regelmäßige Arbeitszeit von 45 Stunden und anfangs mit 19 Tagen Urlaub. Da ging es Ihnen vermutlich auch schlechter. Jedenfalls hat er sich seine Knie damals ramponiert, er hat heute noch Probleme damit. NAch einer Umschulung deswegen kam er in eine große Firma und er verdiente mehr bei weniger Arbeit. Nun ja, nach 47 Jahren und 2 Monaten Arbeit ging er dann mit 63 Jhren in Rente, auch weil im Alter von 59 Jahren Darmkrebs festgestellt wurde. Kaum in Rente dann Metastasen auf der Leber.
DAs war nun das „Leben wie der Maden im Speck“. Und warum waren „das Goldene- ja sogar die Platinjahre“? Vielleicht weil nicht Work/Lifebalance und Urlaub wichiger war als schuften, und das musste mein Vater um die Familie durchzubringen. Gab es jemals ein Jammern? Ich kann mich nicht erinnern. Urlaub mit Familie gab es ertmals Mitte der 90 in einem Billighotel in Tunesien. Meine Mutter konnte wegen der 4 Kinder und mangels bezahlbarer Kindergärten nur nebenbei versicherungspflichtig arbeiten, daher hat sie auch nur eine Rente von gut 500 Euro. UNd so geht es vielen Frauen: Armut ist weiblich! Das ist das Leben „wie die Maden im Speck“ meiner Eltern. Trotz aller Probleme haben sie uns Kindern eine gute Ausbildung ermöglicht, Spruch meiner Mutter war immer „Man kann dir alles nehmen, aber nicht deine Bildung“. Und keiner der beiden hat jemals die Schuld bei anderen gesucht, etwa bei den Ausländern.
„Ich habe die Schnauze gestrichen voll und verachte diese Politik.“
Diese Politik hat immerhin die längste Zeit Deutschlands in Frieden möglich gemacht.
„Soll doch Putin kommen uns sich Deutschland holen – keine Sekunde würde ich kämpfen denn es könnte eigentlich nur besser werden in diesem Land!“
Tatsächlich? Und was genau wird sich dann an Situation bei Ihnen bessern?
So etwas Ähnliches kommt mir sehr bekannt vor …
Okay. Mein Großvater mütterlicherseits war 19, als er in den Krieg ziehen sollte gegen Russland. Wie die Familiengeschichte will, hat er sich unter dem Bett versteckt und wurde geholt.
Stalingrad ist er entgangen, weil er einen Nackendurchschuss hatte. Die Narben hat er uns Enkeln ein paar Mal gezeigt.
Als er im Sterben lag, rief er immer wieder: Die Russen kommen. Da draußen..
Damit deutete er aufs Fenster.
Diese aktuelle Kriegstreiberei ist das Erbärmlichste, was ich je erlebt habe. Guten Hunger beim Italiener.
Ein mir sehr gut bekannter, mittlerweile leider verstorbener, ehemaliger Offizier wurde seinerzeit als Junge mit seiner Familie aus Ostpreußen vertrieben.
Ich erinnere mich sehr gut, daß er mir mehrfach erzählte, er würde auch nach Jahrzehnten noch immer wieder wach, schweißgebadet, und „erleben“, wie „die Russen“ jedesmal aufs Neue das Haus seiner Eltern angriffen …
Es gibt für mich nicht den allergeringsten Grund, an seinen Erzählungen zu zweifeln.
„Die Russen“ SIND nicht „nett“ – zumindest nicht die, die im Kreml sitzen …
Allerdings ist es derzeit wirklich geradezu beängstigend, wie von hohen, ja, höchsten Stellen über Kriegsszenarien öffentlich geredet wird.
Und wenn selbst Militärhistoriker vom „letzten Sommer in Frieden“ reden, wird Otto Normalverbraucher angst und bange.
@elena
„Ihr habt gelebt wie die Maden im Speck und habt die Goldenen- ja sogar die Platinjahre der Wirtschaft miterlebt.“
Diese (unsere) Generation hat die „Goldenen“ Zeiten nicht „miterlebt“, sondern geschaffen und gestaltet mit ihrer Kreativität und Arbeitskraft. Ich finde es reichlich unverschämt von der „Work-live-balance“ Generation, diesen Vorwurf zu erheben, schließlich profitieren nicht Wenige vom Wohlstand, den ihre Eltern erarbeitet haben. Nur so nebenbei: unser „Sabbatical“ nach dem Abitur bestand aus 18 Monaten Wehrdienst.
Herr Koester, die Aussage:
„Ihr habt gelebt wie die Maden im Speck und habt die Goldenen- ja sogar die Platinjahre der Wirtschaft miterlebt“ hat Herr Ludwig getätigt (erster Kommentar zu diesem Blogbeitrag).
Foristin Elena hat ihn lediglich zitiert und dann die Lehrjahre ihres Vaters beschrieben (eventuell Lehre zum Fernmeldehandwerker der Bundespost, die Jungs waren teilweise in „Postlehrlingsheimen“ untergebracht und hatten 1968 noch eine Lehrzeit von 3,5 Jahren).
Jetzt zu Ihnen:
Jahrgang 1946 (Eigenbekundung), nach Ihrer Schulzeit, Wehrpflicht, Studium und Berufseintritt (197?) hatte Ihre Vorgängergeneration den Wiederaufbau bereits erledigt.
Ihre Generation konnte sich zu dieser Zeit (theoretisch) bereits einen Urlaub im „Land wo die Zitronen blühen“ erlauben.
Ja, das mit dem Zitat hat @Achim Koester tatsächlich in den falschen Hals gekriegt.
Aber was will man ( frau auch ) von einem aus dem Jahrgang ‘46 denn erwarten ?!
Geboren mit goldenem Löffel im Mund, aufgewachsen wie die Made im Speck ( hat übrigens nichts mit „Made in Ger-money“ zu tun ), mit allen Annehmlichkeiten, die das Wirtschaftswunderland so zu bieten hatte !
In der Schule nur abgeschrieben, nie richtig gearbeitet, nur Zigis schnorrend, wenn Papi ihn nicht brauchte, durch die Gegend ge-porsch-t, von einer Cocktail-Bar in die nächste, und mit 18 dann mit Muttis Daimler SL ab und zu in die Kaserne gefahren, um im Mannschaftsheim die ein paar Runden zu schmeißen.
Allen ging‘s blen-dend, jeder hatte mindestens zwei Autos, meist Porsche und Borgward Isabella oder Arabella, vor der Tür stehen und mindestens zweimal pro Jahr ging‘s für mindestens drei Wochen in den Wellness- oder Abenteuer-Urlaub auf Safari.
DAS waren noch Zeiten !
Und die heutigen Rentnernden schlagen sich immer noch vor Lachen unmittelbar nach dem Champagner-Brunch bis zum 5-Gänge-Gute-Nacht-Menu in Begleitung von ein, zwei Fläschchen Pinot Noir 1945 Romanée-Conti, für den die mundgeblasenen Riedel-Sommeliers-Gläser gerade gut genug sind, auf die Schenkel, weil sie vor lauter Kohle aus ihrem Rentenniveau von 48% nicht wissen wohin damit und das Zeug inzwischen in die Sofakissen stopfen.
Wie man(n) hört, wurden schon nutzlose Nichtmehrarbeitende beobachtet, wie sie ihre Rente im Altpapier entsorgten.
Jaja, diese Klimachaoten, die den heutigen Jungen die Jugend und die Zukunft verpulvert haben, sollten alle mal schön die Diabetes-geplagten Füßchen stillhalten !
👍👍
@H.K.
Ui-jui-jui sehr geehrter Herr Pflichtverteidiger, da ist Ihnen aber nach dem ersten stimmigen Satz das Schimmelgespann mächtig durchgegangen, die Kutsche schlingert, dass die Achsen quietschen.
Da müss’mer noch mal ran:
1946 – Aufbauphase 1 – Geburtsjahr v. Herrn K.:
Ruinenabriss, Schutträumung, beginnender Wohnungsbau (Mietobjekte) in den zerstörten Städten.
1952 – Aufbauphase 2 – Einschulungsjahr v. Herrn K.:
Der Hochbau boomt, Mietobjekte in Städten, Wohnhausbau auf dem Land.
* Ab 1960 haben dessen Jahrgangskameraden mit
Volksschulabschluss und einer Lehre im Bauhaupt- sowie Baunebengewerbe an dieser Phase teilgenommen, der eine oder andere Schüler mal als Ferienjob.
1965 – Aufbauphase 3 – Ende der Schulzeit v. Herrn K.:
Der Hochbau boomt, Mietobjekte in Städten, Wohnhausbau auf dem Land (hier hatte der Samstag Hochkonjunktur).
Fazit:
Als Herr K. irgendwann nach 1970 die ersten selbst verdienten Geldscheine in seine Brieftasche „einsystematisierte“, war der oben skizzierte Aufbau beendet und die D-Mark wurde wo überall beliebt?
Also bitte Realismus walten lassen, eventuell ist der eine oder andere Gescholtene ein Nettosteuerzahler – waren Sie auch einer?
Lieber Herr Köster,
können Sie nochmals formulieren was Sie mir sagen möchten? Ganz begreifen ich Ihren Text nicht.
@Martin Ludwig
Ich kann wohl kaum erwarten, dass Sie mir meine Frage beantworten werden; dennoch würde mich interessieren, ob Sie z. B. Ihren Eltern und/oder Großeltern bzw, anderen Ihnen nahestehenden Personen höheren Alters bereits ähnlich schwere Vorhaltungen gemacht haben könnten…
So mancher antwortet nur „wichtigen Leuten“.
Habe ich auch schon festgestellt …
Lieber Herr Ludwig,
Sie schrieben:
„Soll doch Putin kommen uns sich Deutschland holen…. es könnte eigentlich nur besser werden in diesem Land!“
Ich bat um Antwort auf die Frage, die mich sehr interessiert:
„was genau wird sich dann an Situation bei Ihnen bessern?“
Denken Sie, ich sei einer entsprechenden Antwort würdig?
Wenn die Preise für Mieten, Heizen und Lebensmitteln deutlich steigen, wenn trifft das am meisten? Wenn treffen wohl die CO2-Abgaben härter? Wer ein Auto hat, kann verschiedenen „Gruppen“ ausweichen. Wer mit den öffentlichen Verkehrsmitteln fahren muss, kann das nicht. Wer genügend Geld hat, kann das Viertel wechseln, wenn sich das „verändert“. Wer das Geld nicht hat, muss mit den „Veränderungen“ leben.
Es ist eine Katastrophe, dass die Armut älterer Menschen bei uns so drastisch fortschreitet, während weiterhin integrationsunfähige Migranten unser Land fluten. Ukraine-Flüchtlinge erhalten bei uns problemlos Unterkunft und Bürgergeld. Ein beschämender und unzumutbarer Zustand.
Ob sich Friedrich „Rambo Zambo“ Merz dieser Problematik tatkräftig annimmt?
Vermutlich nicht. Er und seine Mischpoke haben ihre Schäfchen im Trockenen.
Das eigene Volk ist ihm egal. Hauptsache Kanzler. Whatever it takes.
@Modus Operandi
Statt den in die Sozialsysteme eingedrungenen Invasoren jährlich 50 Mrd. € in den A… zu blasen, könnte man jedem der 17,8 Mio. Rentnern p.a. €2808 zahlen, das würde schon ein bisschen helfen. Für die innere Sicherheit wäre das auch nicht nachteilig.
Wie sollen die „Normalrentner“ eigentlich zurande kommen, wenn sie im hohen Alter pflegebedürftig werden. Viele haben keine nahestehende Person, die sich um sie kümmern könnte.
Ein Heimplatz kostet heute über 4.000 €. Wer hat eine solche Rente? Ersparnisse sind schnell aufgebraucht. Vater Staat muß einspringen. Wie lange wird er das leisten können?
Der Karren ist in den letzten Jahrzehnten so in den Dreck geraten, daß nur eine gründliche Aufarbeitung der Fehlentwicklungen und eine völlige Neuausrichtung erforderlich wären.
Beides ist nicht in Sicht. Es wird ein Desaster mit Ankündigung werden!
@Frau Dr. Königs-Albrecht
Nein, die eklatanten Fehler, die schon in der jüngeren Vergangenheit gemacht und erst recht in der Gegenwart gemacht werden, können niemals wieder gutgemacht werden. Wenige Jahre noch, und das ganze Drama wird allenthalben offen sicht- und spürbar werden. Na ja, Hauptsache „die eigenen Leute“ sind abgesichert. Gerade heute las man, dass der Leiter der Münchener Sicherheitskonferenz, Christoph Heusgen, die Notrettung Annalena Baerbocks (Bündnis 90/Die Grünen), unserer begnadeten Noch-Außenministerin, in die UN (übrigens mit voller Unterstützung durch Friedrich Merz (CDU)!) in die Rubrik „Aktion Abendrot“ eingeordnet haben wollte. Harret ihrer schließlich ein prestigeträchtiges, hoch dotiertes Pöstchen, fürwahr, das binnen Jahresfirst vielleicht zum Sprungbrett für die höchst erreichbaren UN-Position, der des Antonio Guterres, mausern könnte. Nachdem dies mit Merkel seinerzeit nicht so recht klappen wollte, dürfte sich gerade Frau Baerbock nach dem Amt des Generalsekretärs sämtliche Finger lecken. Eine langjährig erfahrene deutsche Top-Diplomatin hingegen, die längst schon für den UN-Job vorgesehen war, blieb auf der Strecke. Unfassbar, nach welchen Kriterien Leute heutzutage – insbesondere in der Politik – für hohe, ja höchste, Positionen auserkoren werden. Hauptsache nett anzuschauen oder was? Auch hier tritt der der inzwischen wohl unaufhaltsame Niedergang unseres Landes einmal mehr offen zutage. – Zudem brachte ich irgendwo in Erfahrung, dass Steffen Hebestreit, gerade noch Scholzscher Regierungssprecher im Rang eines (verbeamteten) Staatssekretärs, nunmehr für eine Intendanten-Position im ÖRR gehandelt wird. – Wie nirgendwo sonst, hat man – „einmal drin“ – für den Rest des Lebens meist „hinlänglichst“ ausgesorgt. Auch in diesem und zahllosen anderen Fällen mehr färbt sich der Abendhimmel wieder einmal beeindruckend rot. – Wie gut ist es da doch, dass Deutschlands Arme, Alte, Abgehängte und Vergessene allermeist keine Kraft mehr haben, sich noch gebührend gegen Ungerechtigkeit und Vernachlässigung aufzubäumen. Aber auch allgemein hält man sich mit lauter und deutlicher Empörung über mehr als fragwürdige Entscheidungen „auffallend höflich“ zurück. Sorry, aber all dies – und noch mehr – widert einen allmählich nur noch an.
Keine Sorge: in naher Zukunft wird es uns allen gleich gehen – gleich schlecht. Jetzt ist die CDU dran und führt uns geradewegs in den Sozialismus. Eine noch nie dagewesene Verschuldung bekommen wir – nur damit Merz auch mal Kanzler werden darf.
Wie sagte Herr Schwab (WEF) doch gleich:
Wir werden nichts besitzen und glücklich sein.
Mit „wir“ meinte er selbstredend nicht sich und einige andere…
Ich fürchte, Sie könnten recht behalten.
Aber ich hoffe, daß wir es selbst nicht mehr erleben müssen …
Ich denke, vielen ist noch gar nicht bewußt, WAS die ehemalige große, alte Arbeiterpartei da so alles fordert in Sachen Migration.
EINE MILLION „Goldstücke“ PRO JAHR – das Ende Deutschlands ist nah …
Täglich bemerke ich etliche wohl gerade erst „zugezogene, „un-europäisch“ anmutende Gestalten auf den Straßen meiner etwas größeren Kleinstadt. Ich gehe davon aus, dass der Zustrom auch in diesem Jahre unvermindert anhalten wird. Wir ham’s doch!
Meine Lesetipps zum Wochenende: Achse v. 20.03.25
„EU-Investitionsfonds: Enteignung mal anders“ von Thomas Kolbe
„Union: Zombie-Partei oder Chamäleon?“ von Oliver Zimski
„Wer ist Curtis Yarvin?“ von Florian Friedman
Teils völlig neue, zumindest aber ungewohnte, dabei hochinteressante Erklärungsansätze. Die Lektüre aller drei Artikel möchte ich, die Einwilligung unseres geschätzten Gastgebers vorausgesetzt, wärmstens empfehlen. Die Hoffnung, dass beim Lesen besagter Artikel auch nur ein Hauch von Freude aufkommen könnte, muss ich allerdings schon jetzt als Wishful Thinking deklarieren. Selbst „Halberbauliches“ ist in diesen Wochen ganz besonders rar. Abgesehen vom hoffnungsfrohen Wiedererwachen der Natur, dem lieblichen Gesang der Vögel, dem grandiosen, nächtlichen Winterhimmel mit seinen Myriaden von Sternen. Verlass ist wohl einzig auf das Göttliche.
Heute nachmittag war ich seit einiger Zeit wieder einmal einkaufen.
In einem Großmarkt und bei einem Discounter.
Beide nicht wirklich „um die Ecke“, sondern einige km entfernt.
Im Großmarkt war relativ wenig los, viele, sehr viele, freie Parkplätze.
Die wenigen Kunden waren meist männlich, zu einem beträchtlichen Teil unzweifelhaft aus Schwarzafrika, die meisten aus „Südeuropa“.
Der Markt war großteils komplett umgeräumt worden, sodaß man immer wieder fragen mußten „wo ist .. ?“.
Eine banale Frage an eine erkennbare Mitarbeiterin führte zu „isch weiß nischt, mussisch fragen“.
Die von ihr gefragte Kollegin wußte auch nicht ( „binnisch neu hier“ ).
Dann plötzlich tauchte ein altbekanntes Gesicht auf, ein älterer, stets freundlicher und hilfsbereiter Mitarbeiter.
Auf meine Frage, warum denn alles, auch seine Abteilung, umgebaut sei, antwortete er etwas resigniert „ach, was soll ich sagen, ich will ja nicht klagen“.
Im anschließend besuchten Discounter war zwar nicht großartig umgebaut worden, aber die gesuchten Sonderangebote waren zum größten Teil irgendwo aufgebaut, wo gerade Platz war.
Die Kundschaft bestand zu deutlich überwiegendem Teil aus klar erkennbaren Musliminnen und Schwarzafrikanern sowie Südeuropäern.
Die Frage „wo ist … .“ wurde von zwei ( deutschen ? ) Mitarbeitern mit „keine Ahnung“ beantwortet.
„Aber Sie arbeiten doch hier ?“ – „ja, aber ist nicht meine Abteilung“.
An der Kasse brav die nach einigem Suchen gefundene Ware aufs Band gelegt, wurde ich von einem Drängler dreimal angerempelt.
Der Mann ( Bauarbeiter ?, „mittelalt“, jünger als ich ) als ich ihn bat, mir nicht auf die Pelle zu rücken, besaß offenbar eine kurze Zündschnur und pöbelte lautstark los. „Aschelocke“, tippische Aschelocke !“ entfuhr es ihm mit osteuropäischem ( polnischem ? ) Akzent.
Die Kassiererin, die alles mitbekommen hatte, schaute meine Frau und mich geradezu entschuldigend an, obwohl sie gar nichts für den Vorfall konnte. „Einen schönen Wochenende !“
Ger-money am Frühlingsanfang 2025.
@H.K.
Sehr gut beobachtet, aber das ist erst der Anfang. Die Folgen von Merkels und Scholz‘ katastrophaler Migrationspolitik werden erst kommende Generationen zu spüren bekommen. Wären die allerdings in der Lage, 2+2 zusammenzuzählen, könnten sie sich ausrechnen, dass sie wohl tatsächlich die letzte (deutsche) Generation in diesem Land sind.
Wer „Rechnen mit Onkel Robert“ hatte, KANN nicht „2+2“zusammenzählen !
Wahrscheinlich sind auch die PISA-Ergebnisse genau so gewollt …
Und es wundert auch nicht, daß Gehälter in der Bundesliga, nein, generell im Fußball, immer gigantischer werden, ebensowenig wie die Tatsache, daß immer mehr „Goldstücke“ selbst in kleineren Vereinen und unteren Ligen über den Platz laufen.
„Panem et circenses“ – schon die alten Römer wußten über die „Macht der Spiele“.
@H.K.
Danke für die ungute Momentaufnahme. Ich glaube Ihnen jedes Wort. Die Stimmung im Land hat sich bereits stark verändert. Und dies wahrlich nicht zum Besseren. Nein, wirklich wohl und zuhause fühlen kann man sich in diesem Land schon länger nicht mehr. Da die Jugend nichts anderes kennengelernt hat, dürfte sie all das weder entsetzen noch beunruhigen, ja es wird sie nicht einmal tangieren. Letztlich ist eben alles Gewohnheit. Ich find’s schade, werde die negativen Veränderungen jedoch nicht mehr allzu lange bezeugen müssen. Ein Trost immerhin, wenngleich nur ein schwacher…
Was ganz anderes – sollte man sich um Friedrich Merz nicht langsam ernsthafte Sorgen machen…?
Ääääh:
Müssen wir uns um SIE Sorgen machen ???
( Oder habe ich nur – wieder mal – viel zu große Ohren und viel zu lange Antennen ? )
Na ja, viel mehr als 6 Jahre dürften’s, laut Statistik, eigentlich nicht werden. Aber auch das nur, wenn mir das Schicksal gnädig bleibt. Aber keine Sorge, noch bin ich erstaunlich fit (für mein Alter, wie es so gerne heißt) und auch ansonsten echt gut drauf. Meine Freude am Dasein sowie meinen Sinn für Humor können und werden mir weder Merz noch Klingbeil (und wie sie sonst noch alle heißen mögen) rauben. Ja, selbst die Brüss’ler Uschi nicht. – Beruhigt? – Frohes Frühlingswochenende übrigens…
Es sei Ihnen alles, wirklich alles Gute gegönnt !
Insbesondere, in diesen Zeiten den Humor und die Zuversicht nicht zu verlieren, kostet schon ein gutes Stück Anstrengung.
Aktuell fällt es mir schwer, etwas Positives zu sehen. Überall, ungelogen, zeigt sich Dysfunktionalität. Wenn ich mit wem auch immer spreche, schlägt mir ein gewisses Maß an – ja: Depression entegegen.
Wie sehr vermisse ich einen Roman Herzog und seinen „Ruck“, der durch das Land geht …
Nie hätte ich gedacht, daß ich einem Olaf Scholz angesichts dessen desaströsen Nachfolger geradezu einmal hinterhertrauern würde …
Nie hätte ich gedacht… Diese Worte in diesem Kontext höre bzw. lese ich gerade zum zweiten Mal innerhalb weniger Stunden. Oli, ein von mir sehr geschätzter Youtuber, sprach gerade darüber, dass er Frau Merkel im Nachhinein etwas Entscheidendes zugestehen müsse: jene Menschenkenntnis nämlich, die sie Friedrich Merz von allzu wichtigen Positionen fernhalten ließ. Mit Recht, wie wir jetzt wissen. Mit komischer Verzweiflung fügte er sinngemäß hinzu: „Komm zurück, Mutti!“ Und lachte verzweifelt 😄
Kurz nach meinem o.a. Kommentar lese ich bei focus online
„ „Deprimierende“ Gespräche bei Schwarz-Rot – SPD-Verhandler verlassen den Raum“.
Und
„ Die designierte Bundestagspräsidentin Julia Klöckner (CDU) wird nun doch nicht der AfD-Fraktion einen Besuch abstatten. Das erfuhr das „RedaktionsNetzwerk Deutschland“ aus AfD-Kreisen. Zuvor hatte Klöckner erklärt, sie wolle sich „dem gesamten Parlament vorstellen“, betonte aber: „Das heißt nicht, dass ich die Inhalte derjenigen teile, wo ich hingehe.“
Ihr Angebot eines Besuchs bei der AfD hatte umgehend Kritik ausgelöst – vor allem von den Grünen. Deren Fraktionschefinnen Katharina Dröge und Britta Haßelmann warnten laut vor einem „falschen Signal der Normalisierung“ gegenüber einer Partei, deren Abgeordnete mit „rechtsextremen und verfassungsfeindlichen Aussagen“ Politik machten. Sie stellten Klöckner ein Ultimatum und machten den Fortgang ihrer Fraktionssitzung von ihrer Antwort abhängig.“
Das Ganze ist und bleibt ein Trauerspiel.
@H.K.
Machtgeilheit frisst bekanntlich Hirn. Die Merz-CDU hat sich, machtbesessen und naiv, von Rot-Grün in eine trickreiche Zwickmühle hineinmanövrieren lassen, aus der sie nie, nie wieder rauskommen wird. Jedenfalls nicht, solange mit grün beschattetem Rot über eine Koalition verhandelt wird. Und wohl auch nicht mehr in einer sich anschließenden Regierungskoalition. Kann man Links(-Grün) wirklich verdenken, dass sie dies jetzt – und sicher auch weiterhin – weidlich ausnutzen? Dröge(!) setzt Klöckner ein Ultimatum! Na, da kann man doch gleich wetten, dass dies nicht das letzte sein wird. Das erste war’s ja bekanntlich auch nicht. Merz sollte hinschmeißen, um den Weg für Neuwahlen frei zu machen. Zwar entspräche dies nicht gerade meiner Traum-Vorstellung bis zum 23. Februar, aber anders wird das nix mehr. Im Vergleich mit dem, was sich jetzt abspielt, nehmen sich die drei Ampeljahre rückblickend fast bürgerlich, ja geradezu hausbacken aus.
PS: Schlimm nur, dass sich jede neue Konstellation sowohl mit den massiven Änderungen des Grundgesetztes als auch mit den verschwenderisch großzügigen „Sondervermögen“ arrangieren müsste. Auch dann, wenn man selbst gegen diese schwer wiegenden wirtschaftspolitischen Hypotheken gestimmt hatte. Ein Zurück dürfte es diesbezüglich wohl kaum geben. Good night and good luck jedenfalls an die politische Mannschaft, die nach dem Gewinn einer Neuwahl anträte, um Deutschland zu regieren. Denn ein Traumjob dürfte dies absolut nicht werden.
Liebe SvB,
zwar könnte ich glatt Ihre Tochter sein, aber jenseits der 50 registriere auch ich ’schon“ die eine oder andere Veränderung an mir. Über die negativen schweigt man gerne. Aber geht es Ihnen nicht auch so, dass man mit zunehmendem Alter gegenwartsbezogener wird, was durchaus positives Potential bietet? In diesem Sinne lassen Sie uns diesen wunderbaren Frühlingsbeginn genießen! Auch wenn der Gedanke an dieses Land schmerzt.
Liebe Tina,
es ist so, wie Sie es schildern. Und glauben Sie mir, solange Gott es einem ermöglicht, mit Herz und Hirn am Leben, also „dabei“ zu bleiben, lernt man immer noch dazu. Wunderbares, Erfreuliches, aber ebenso auch Enttäuschendes und Tragisches. Aber nur so bleibt das Leben interessant, gut und lebenswert, während man selbst im bestmöglichen Sinne lebendig bleibt. Dies bis zum eigenen, möglichst seligen, Ende…
Liebe Grüße und alles erdenklich Gute zum Frühlingsanfang!
🌷🌷🌷Für SvB
… und schon steh’n die drei Tülpchen in der Vase.
Abgesehen davon:
ICH werde niemals akzeptieren, daß Mädchen, Frauen, ja Kinder, vergewaltigt und / oder anschließend „entsorgt“ werden, daß junge Frauen, die sich auf ihre Hochzeit gefreut haben, durch irgendwelche „junge Männer“ ihres Lebens beraubt werden, wobei die ÖR-Nachrichten es nicht einmal für nötig halten, zu melden, daß der „mutmaßliche“ „Beteiligte“ ein 32-jähriger türkischer Mercedesfahrer war.
Ich bin es einfach nur leid.
Und die Trauer über solche „Ereignisse“ weicht einer stetig wachsenden Wut.
Wie lange wollen wir uns noch am Nasenring durch die Manege führen lassen und dazu Beifall klatschen ???